Schloss Esterházy

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Schloss Esterházy

Das Schloss Esterházy ist als einstige Fürstenresidenz ein Wahrzeichen der burgenländischen Landeshauptstadt Eisenstadt. Es ist im Besitz der Familie Esterházy.

Letzten Sonntag haben wir das frühlingshafte Wetter genutzt um Eisenstadt einen Besuch abzustatten. Zu meiner Schande muss ich gestehen das ich schon sehr lange nicht mehr in Eisenstadt war. Obwohl es so nah an Wien liegt…Da wir ja immer sehr Geschichtsinteressiert sind anbei ein kurzer Abriss der  Geschichte des Schloss Esterházy.

„An der Stelle des heutigen Schlosses stand eine gotische Burg, deren Ursprünge auf das 13. Jahrhundert zurückgehen.  Im Jahr 1364 wurde die Burg von der Familie Kanizsay erworben und großzügig ausgebaut. Aufgrund einer Erlaubnis des ungarischen Königs baute die Familie um den ganzen Ort Eisenstadt eine Mauer, die die Burg einschloss. 1445 kam die Burg mit der ganzen Stadt in den Besitz der Habsburger.

1622 kam die Burg als Pfandleihe in die Verwaltung der Familie Esterházy.  1649 kaufte Nikolaus‘ Sohn Ladislaus die Burg von Ferdinand III.; seither steht das Areal in ununterbrochenem Eigentum der Esterházy.

Nach dem Tod Ladislaus‘ ließ sein Bruder Paul I. die Burg zu einem Barockschloss umbauen, das 300 Jahre lang die Hauptresidenz der bald in den Fürstenstand erhobenen Familie blieb.  Der Umbau dauerte ungefähr zehn Jahre. Die später noch notwendigen Arbeiten kamen durch die Zweite Türkenbelagerung 1683 ins Stocken. Im 18. Jahrhundert wurde das Schloss äußerlich nur wenig verändert. Die meisten Umbauten betrafen das Innere.  1790-1794 wurden die gegenüber liegenden Stall- und Wachgebäude errichtet.

Unter Nikolaus II. wurde der Bau Anfang des 19. Jahrhunderts in ein klassizistisches Schloss umgebaut. Im Zuge dessen wurde der Wassergraben zugeschüttet. Allerdings mussten die Arbeiten wegen der Besetzung Eisenstadts durch die napoleonischen Truppen abgebrochen werden und konnten aufgrund der finanziellen Belastung der Esterházy durch den Krieg gegen die Franzosen nicht mehr weitergeführt werden. Deshalb besteht heute nur der Mittelteil der von Moreau mehr als doppelt so groß geplanten Fürstenresidenz. Ende des 19. Jahrhunderts wurden größere Renovierungsarbeiten durchgeführt, die aber am Erscheinungsbild nicht viel änderten.“

Olympus E-1 für „fette“ Farben

Ein super Tag, tolles Schloss und ein entspanntes flanieren durch den großen Schlosspark rundeten diesen Tag perfekt ab. Für die Aufnahmen habe ich mich wieder für einen „fetten“ analogen touch entschieden. Alle mit Olympus E-1 sowie Panasonic 14-150 entstanden. Bearbeitung der RAW in Lightroom und onOne perfect effects.

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